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Winterrettungslehrgang Bergwacht/Winter rescue seminar mountain rescue (November 2022)

Aussicht nach Südtirol Freitag Mittag
Einfahren Freitag Morgen bei bestem Wetter


Am Freitag konnten wir uns bei bestem Wetter in Ruhe Einfahren. Wir sind bereits gegen 5 Uhr in Stuttgart losgefahren und waren entsprechend kurz vor 9 Uhr im Kaunertal. Um 09.30 saßen wir bereits im Lift auf dem Weg auf über 3000 Meter. 
Die Sonne scheint vom Himmel, die Piste frisch gemacht, der Powder weich und fluffig. Wir lassen es langsam angehen bis zum Mittagessen und geben dann richtig Gas - mit Spitzengeschwindigkeiten von knapp 100 km/h. 

Nach Liftschluss geht es ins Hotel - mit Sauna und Wellnessbereich. Später wartet ein 5 Gang Menü auf uns. 

Am nächsten Morgen geht es bei Wind und Nebel wieder hinauf zum Skigebiet. Die Sicht wird nach oben hin immer schlechter, der Wind immer stärker. 
Beim Einfahren bläst es uns fast vom Berg, von der Aussicht von Gestern ist nichts zu sehen. 

Lena startet morgens mit einer Auffrischung in Sachen Lawinensuche. Im Steilhang im Hüfttiefen Schnee gestaltet sich die Suche bei schlechter Sicht gar nicht so einfach. 

Gegen Mittag wird das Wetter zum Glück besser und zum Mittagessen kommt sogar die Sonne wieder raus. 

Nach dem Mittagessen geht es für Lena ans Akkia fahren. Direkt bei ihrer ersten Fahrt geht ihrem Partner die Bindung auf. Er stürzt. Lena versucht das Akkia zu bremsen, schafft es aber nicht. Mit einem gewagten Salto fliegt sie über das Akkia. Zusammen rutschen sie noch ein Stück den Hang hinunter. 
Der Sturz muss gut ausgesehen haben, spektakulär. Alle machen sich Sorgen, dass ihr was passiert ist. 
Zum Glück geht es allen gut und die nächsten Fahren laufen besser. 




Gegen Abend ziehen die Wolken wieder zu und kreieren eine mystische Stimmung. Im Hotel wartet wieder ein 5 Gang Menü auf uns. Danach geht es noch zum Après Ski in eine Bar. 
 


Am nächsten Morgen wird dann Akkia mit Patient gefahren - das ist nochmal deutlich schwerer. Auch das Gefühl im Akkia zu liegen ist speziell.

Nach dem Mittagessen wird sich dann noch ein bisschen um das Thema Skitechnik gekümmert und dann geht es auch schon wieder nach Hause.



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On Friday, with the best weather, we were able to warm up in peace. We left Stuttgart at around 5 a.m. and were accordingly in the Kaunertal shortly before 9 a.m. At 9.30 a.m. we were already sitting in the lift on the way up to over 3000 meters.
The sun is shining from the sky, the slopes are freshly made, the powder is soft and fluffy. We take it easy until lunch and then really step on the gas - with top speeds of almost 100 km/h.

After the lifts have closed, we go to the hotel - with a sauna and wellness area. Later, a 5-course menu awaits us.

The next morning we head back up to the ski area in wind and fog. The visibility gets worse and worse as we go up, the wind gets stronger.
As we drive in, it almost blows us off the mountain, nothing to see of the view from yesterday.

Lena starts the morning with a refresher on avalanche search. On the steep slope in waist-deep snow, the search is not that easy when visibility is poor.

Luckily the weather gets better around noon and the sun even comes out again for lunch.

After lunch, Lena goes to the Akkia drive. Her partner will bond right away on their first ride. He falls. Lena tries to slow down the Akkia, but can't. With a daring somersault she flies over the Akkia. Together they slide a little further down the slope.
The fall must have looked good, spectacular. Everyone is worried that something happened to her.
Luckily everyone is doing well and the next races are going better.

Towards evening the clouds gather again and create a mystical atmosphere. A 5-course menu is waiting for us in the hotel. Afterwards we go to a bar for après ski.

The next morning, Akkia is driven with a patient - that's even more difficult. The feeling of lying in the Akkia is also special.

After lunch, the topic of skiing technique is dealt with a bit and then it's time to go home again.

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