Direkt zum Hauptbereich

Dumb ways to die

 





Mal eben kurz spontan auf Skitour, mal eben kurz spontan auf den Tajakopf. Ja das klingt eigentlich ziemlich gut - lass es uns machen. 

Lena hat ja mittlerweile auch eigene Skitourenausrüstung. Julius und Erik nicht...leihen kann man so spontan auch keine mehr...

und nun?

Naja dann gehen die Jungs halt mit Schneeschuhen und wir nehmen Alpinski auf einem Schlitten für die Abfahrt mit. Perfekt. 


Erik und Julius holen Lena gegen 13 Uhr in Albstadt bei der Bergwacht ab. Und dann geht es nach Ehrwald. 16.45 Uhr (15 Minuten nach Liftschluss) kommen wir in Ehrwald an. 

Umziehen und Material auf den Schlitten packen. Puh der Schlitten ist dann doch ganz schön schwer. 

Lena bastelt noch kurz eine Art Schleppdreieck und dann kann es gegen 17.30 Uhr auch schon los gehen. 

Mit dem Schlitten kommen wir nur langsam voran, die Sonne geht in unserem Rücken unter...

Wir werden von 2 anderen Skitourengehern überholt. Das werden 4 harte Stunden (wenn wir nicht noch länger brauchen) bis zur Hütte. 

Die Piste wird langsam steiler. Schnell ist klar, dass das mit dem Schlitten keine gute Idee war. 

Gegen 20 Uhr beschließen wir abzubrechen. Mit dem Schlitten würden wir niemals das letzte steile Stück bis zur Hütte hinauf kommen. 
Die Jungs ziehen ihre Ski an und dann geht es auch schon an die Abfahrt. 

Am Auto diskutieren wir unsere Optionen: 
- Zelten
- im Auto schlafen
- nach Hause fahren

Zelten --> bei Minus 20 Grad? eher nicht
im Auto schlafen --> klingt unbequem und ist auch nicht zwingend wärmer. 
Nach Hause fahren will eigentlich keiner. 
Lena und Julius machen noch kurz eine Runde Acro Yoga - das wollten sie eigentlich auf dem Gipfel machen...

Am Ende entscheiden wir uns dann nach Hause zu fahren. 
Vor Ort - egal ob Auto oder Zelt - würde keiner von uns richtig schlafen. Das Problem mit dem Schlitten besteht ja auch morgen noch - bis zur Hütte würden wir auf keinen Fall kommen. 

Kurz nach Mitternacht sind wir dann wieder in Stuttgart. Ja das war dann wohl die kürzeste Skitour ever. 

__________________________________________________


Sometimes just spontaneously on a ski tour, sometimes just spontaneously on the Tajakopf. Yeah that sounds pretty good actually - let's do it.

Lena now has her own ski touring equipment. Not so Julius and Erik... they can't borrow any more spontaneously...

and now?

Well, then the boys go with snowshoes and we take alpine skis with us on a sledge for the descent. Perfect.

Erik and Julius pick Lena up from the mountain rescue service in Albstadt around 1 p.m. And then it goes to Ehrwald. We arrive in Ehrwald at 4.45 p.m. (15 minutes after the lift closes).

Change clothes and pack material on the sled. Phew, the sled is pretty heavy. Lena briefly tinkers a kind of towing triangle and then it can start at around 5.30 p.m.

With the sled we only make slow progress, the sun is setting behind us... We are overtaken by 2 other ski tourers. It will be 4 hard hours (if we don't need more) to get to the hut.

The slope is slowly getting steeper. It quickly becomes clear that the sled wasn't a good idea. Around 8 p.m. we decide to stop. We would never get up the last steep stretch to the hut on a sled.
The boys put on their skis and then it's off to the descent.

At the car we discuss our options:
- camping
- sleep in the car
- drive back home

Camping --> at minus 20 degrees? rather not
sleeping in the car --> sounds uncomfortable and is not necessarily warmer.

Nobody really wants to go home. Lena and Julius do a round of Acro Yoga - they actually wanted to do that on the summit... In the end we decide to go home.
On site - whether car or tent - none of us would sleep properly. The problem with the sled will still exist tomorrow - there's no way we'd get to the hut.

Shortly after midnight we are back in Stuttgart. Yes, that was probably the shortest ski tour ever.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Geburtstag mal anders - Von Fiji nach NeuSeeland

Einleitung: An ihrem 19. Geburtstag begibt sich Lena von Fiji nach Neuseeland. Leider hat ihr Flug Verspätung, wodurch sie ihren Bus von Auckland nach New Plymouth verpasst. Entschlossen, ihr Abenteuer fortzusetzen, entscheidet sich Lena kurzerhand für einen Flug. (NeuSeeland und Fiji liegen 12h vor Deutschland - ein komisches Gefühl, wenn keiner einem gratuliert...) Herzlicher Empfang und unvergessliche Abende: Laura, eine enge Freundin, empfängt Lena am Flughafen herzlich mit einem Überraschungskuchen zum Geburtstag. Sie verbringen den Abend gemeinsam mit Lauras Freund gemütlich auf dem Sofa und teilen ihre Reisegeschichten. Erkundung von New Plymouth: Am nächsten Tag nimmt Laura Lena mit nach New Plymouth. Während Laura noch einmal zur Universität muss, nutzt Lena die Gelegenheit, die Gegend zu erkunden. Sie schlendert entlang der malerischen Küste, erklimmt einen kleinen Felsen und genießt die Schönheit der Landschaft. Erlebnis auf dem Bauernhof: Lenas Reise nimmt eine aufregende W...

Neue Horizonte: Lenas Weg an die Spitze der DLRG

Lena hatte das Gefühl, in ihrer DLRG-Welt angekommen zu sein, aber das bedeutete nicht, dass sie stillstand. Mit jeder neuen Herausforderung wuchs sie weiter – sowohl als Persönlichkeit als auch in ihrer Verantwortung für die Gemeinschaft. Der Bootsführerschein: Auf zu neuen Ufern Die Entscheidung, den Bootsführerschein zu machen, war ein Wendepunkt. Nicht nur öffnete sich Lena damit eine ganz neue Dimension der Wasserrettung, sie entdeckte auch ihre Begeisterung für das Navigieren und Führen von Booten. Stunden auf den Seen und Flüssen Baden-Württembergs waren für sie keine Arbeit, sondern pure Leidenschaft. Mit dem Schein konnte sie nun nicht nur bei Einsätzen und Übungen auf dem Wasser eine Führungsrolle übernehmen, sondern auch andere in der Bootsrettung ausbilden. Besonders stolz war sie, als sie die erste Jugendgruppe an das Führen eines Rettungsbootes heranführte – ein Moment, der ihr zeigte, wie viel Einfluss sie auf die nächste Generation hatte. Engagement im Bezirk und Landes...

Die faszinierende Kultur der Maori: Eine Reise in die spirituelle Welt Neuseelands

Neuseeland ist nicht nur für seine atemberaubende Natur bekannt, sondern auch für seine reiche und vielfältige Kultur. Eine der einflussreichsten und faszinierendsten Kulturen des Landes sind die Maori. Mit ihrer tief verwurzelten Spiritualität, ihrer einzigartigen Sprache und ihrer künstlerischen Ausdrucksformen haben die Maori eine bedeutende Rolle in der Geschichte und Entwicklung Neuseelands gespielt. In diesem Artikel nehmen wir dich mit auf eine Reise in die Welt der Maori und erkunden ihre Traditionen, Bräuche und ihre tiefe Verbundenheit mit dem Land. Ursprung und Geschichte: Die Maori sind die indigene Bevölkerung Neuseelands und haben eine lange Geschichte, die Jahrhunderte zurückreicht. Ihre Vorfahren stammen von polynesischen Seefahrern ab, die vor über tausend Jahren die Küsten Neuseelands erreichten. Sie brachten ihre einzigartigen Traditionen, Sprache und Kultur mit sich, die bis heute lebendig geblieben sind. Kultur und Lebensweise: Die Maori haben eine reiche Kultur, d...