Direkt zum Hauptbereich

San-Blas-Inseln Mai 2023


Für uns geht es morgens um 5.30 Uhr los. Wir werden direkt am Hotel abgeholt und fahren dann ca. 4h durch den Dschungel bis an die karibische Küste. 

Die Straßen sind mehr schlecht als recht, Schlaglöcher, fehlende Leitplanken und manchmal auch Hunde, die einfach nicht aus dem Weg gehen wollen. 

Der Fahrer scheint davon unbeirrt und fährt in rasantem Tempo durch den dichten Dschungel. 


Nach ca. 2/3 der Strecke kommen wir an einen Grenzposten. Hier beginnt der autonome Bereich der Ureinwohner der San-Blas-Inseln. 

Wir fahren auf der immer noch schlechten Straße vorbei an Häusern und Gebäuden - der Zustand? Fragwürdig. Aber offenbar bewohnt. 


Gegen 10 Uhr kommen wir an der Küste an. Hier ist richtig Betrieb. Touristen und Einheimische tummeln sich um die Autos, Stege und Boote. 

Wir warten ca. 30 Minuten und dürfen dann auf unsere Boot. 

Das Boot ist voll und liegt tief im Wasser - egal der Bootsführer gibt Vollgas und wir sausen übers Meer. 

Wasser spritzt zu beiden Seiten des Bootes ins Innere - alle werden nass. 

Die rasante Fahrt Dauer ca. 1h und dann kommen wir triefend nass auf der Pelikan Insel an. 


Hier werden wir den Einheimischen begrüßt - aus Spanisch. Englisch scheint hier keiner zu sprechen. Wir und auch der Rest verstehen kein Wort. Das scheint aber auch niemand zu interessieren. 

Unser Gastgeber hält ca. 20 Minuten einen Monolog und dann werden uns unsere Zimmer gezeigt. 

Lena, Jakob, Sophie, Erik, Oli und ich haben ein großes Zimmer zusammen mit 4 Stockbetten. Tim und Sandro haben sich ein Einzelzimmer gegönnt (mit privatem Bad). 

Wir richten uns ein und erkunden dann die Insel. 

Groß ist sie nicht. Vielleicht so groß wie 2-3 Fußballfelder. Viel zu erkunden gibt es auch nicht. Die Hälfte der Insel ist mit Hütten und Waschhäusern vollgestellt, die andere Hälfte scheint unberührt. 


Viel zu tun auf der Insel gibt aber wirklich nicht. 

Wir gehen eine Runde schwimmen und legen uns an den Strand. 

Gegen 11.30 Uhr gibt es Mittagessen: Fisch mit Gemüse und Reis. 

Nach dem Essen legen wir uns wieder in die Sonne, gehen Schnorcheln und spielen Karten. 
Am Abend gibt es wieder Fisch mit Gemüse und Reis. 
















Aus den Duschen kommt nur Salzwasser - falls sie überhaupt funktionieren. 


Die Handtücher und Badesachen werden auch nicht richtig trocken. Die Betten sind klamm…Naja immerhin sind wir auf einer einsamen Insel mitten in der Karibik…


Der nächste Tag beginnt früh - Frühstück gibt es bereits um 6.45 Uhr (viel länger schlafen wäre aber eh nicht drin gewesen). 

Nach dem Frühstück gehen wir Stand Up Paddel Board fahren und liegen wieder in der Sonne. 
Mittags gibt es Fisch mit Reis und Gemüse. 

Nach dem Mittagessen machen wir eine kleine Bootsausfahrt zu einer anderen Insel. Dort kann man Schnorcheln. Die Korallen sind leider tot und es gibt viele Seeigel… 
Am Abend spielen wir mit Schweizern Karten und dann gibt es wieder Fisch mit Reis und Gemüse. 

Den Abend lassen wir dann gemütlich ausklingen. 


Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück schon wieder zurück nach Panama City. Wir freuen uns auf eine Dusche mit Süßwasser und eine Möglichkeit unsere Sachen zu trocknen. 

Am Vormittag kommen wir in unserem Hotel an und gehen erstmal ausgiebig duschen. Die Handtücher werden gewaschen und alles zum Trocknen aufgehängt. 

Danach erkunden wir noch die Gegend und gehen dann Essen. 

Oli fliegt heute Abend noch nach Hause…Warum? Ja schwierig…Das ist sehr privat und scher zu erklären - vielleicht später mal. Er hätte aber nicht fliegen müssen. Er hätte auch einfach 10 Tage einen schönen Urlaub in Panama allein haben können. Wenn er dazu nicht in der Lage ist…

Der Rest von uns geht früh ins Bett. 
Die Tage auf der einsamen Insel waren geil, aber der Schlaf wenig und nicht wirklich gut. Heute, mit Klimaanlage und einem vernünftigen Bett schläft es sich deutlich besser. 

——————————————————————————

We start at 5:30 in the morning. We will be picked up directly at the hotel and then drive about 4 hours through the jungle to the Caribbean coast.

The roads are more bad than good, potholes, missing crash barriers and sometimes dogs that just don't want to get out of the way.


The driver seems undeterred and drives through the dense jungle at breakneck speed. After about 2/3 of the way we come to a border post. This is where the autonomous area of ​​the native people of the San Blas Islands begins.


We drive past houses and buildings on the still bad road - the condition? Questionable. But apparently inhabited.
Around 10 a.m. we arrive at the coast. It's really busy here. Tourists and locals crowd around the cars, jetties and boats.

We wait about 30 minutes and are then allowed on our boat.

The boat is full and lies low in the water - it doesn't matter, the boatman gives full throttle and we whiz across the sea.

Water splashes inside on both sides of the boat - everyone gets wet.


The rapid ride lasts about 1 hour and then we arrive dripping wet on Pelican Island.
Here we are greeted by the locals - from Spanish. Nobody seems to speak English here. Neither we nor the rest understand a word. But nobody seems to be interested in that either.

Our host holds a monologue for about 20 minutes and then we are shown our rooms.

Lena, Jakob, Sophie, Erik, Oli and I share a large room with 4 bunk beds. Tim and Sandro have treated themselves to a single room (with a private bathroom).
We settle in and then explore the island.

She's not big. Maybe as big as 2-3 soccer fields. There isn't much to explore either. Half of the island is filled with huts and washhouses, the other half seems untouched.
There really isn't much to do on the island.

We go for a swim and lie down on the beach.

Around 11:30 am we have lunch: fish with vegetables and rice.

After dinner we lie back in the sun, go snorkeling and play cards.

In the evening there is again fish with vegetables and rice.
Only salt water comes out of the showers - if they work at all.

The towels and swimwear don't dry properly either. The beds are clammy... Well, after all, we're on a lonely island in the middle of the Caribbean...

The next day starts early - breakfast is already at 6.45 a.m. (but it wouldn't have been possible to sleep much longer anyway).
After breakfast we go stand up paddle boarding and lie in the sun again.
Lunch is fish with rice and vegetables.

After lunch we take a small boat trip to another island. There you can snorkel. The corals are unfortunately dead and there are many sea urchins…
In the evening we play Swiss cards and then we have fish with rice and vegetables again.

We let the evening end comfortably.

The next morning after breakfast we head back to Panama City. We look forward to a shower with fresh water and a chance to dry our things.

We arrive at our hotel in the morning and take a long shower. The towels are washed and everything hung out to dry.
Oli is flying home tonight...why? Yes, difficult... It's very private and difficult to explain - maybe later. But he didn't have to fly. He could have just had a nice vacation in Panama alone for 10 days. If he is unable to...

The rest of us go to bed early.
The days on the lonely island were cool, but the sleep was little and not really good. Today, with air conditioning and a decent bed, you can sleep much better.







Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Geburtstag mal anders - Von Fiji nach NeuSeeland

Einleitung: An ihrem 19. Geburtstag begibt sich Lena von Fiji nach Neuseeland. Leider hat ihr Flug Verspätung, wodurch sie ihren Bus von Auckland nach New Plymouth verpasst. Entschlossen, ihr Abenteuer fortzusetzen, entscheidet sich Lena kurzerhand für einen Flug. (NeuSeeland und Fiji liegen 12h vor Deutschland - ein komisches Gefühl, wenn keiner einem gratuliert...) Herzlicher Empfang und unvergessliche Abende: Laura, eine enge Freundin, empfängt Lena am Flughafen herzlich mit einem Überraschungskuchen zum Geburtstag. Sie verbringen den Abend gemeinsam mit Lauras Freund gemütlich auf dem Sofa und teilen ihre Reisegeschichten. Erkundung von New Plymouth: Am nächsten Tag nimmt Laura Lena mit nach New Plymouth. Während Laura noch einmal zur Universität muss, nutzt Lena die Gelegenheit, die Gegend zu erkunden. Sie schlendert entlang der malerischen Küste, erklimmt einen kleinen Felsen und genießt die Schönheit der Landschaft. Erlebnis auf dem Bauernhof: Lenas Reise nimmt eine aufregende W...

Von RTL zur Sparkasse: Wie Lena als Ninja-Kämpferin die Herzen erobert hat

Ein unvergesslicher Tag voller Ninja-Action und spannender Herausforderungen beim Ninja Wettkampf des SSV Ulm ev. und der Sparkasse Ulm! Die Sparkasse hatte bereits im Vorfeld ein aufregendes Gewinnspiel organisiert, bei dem der Preis ein privates Training bei niemand Geringerem als Super Mario Ninja und zwei begehrte Startplätze für den Wettkampf waren. Zu Lenas großer Überraschung und Freude wurde sie tatsächlich als glückliche Gewinnerin ausgewählt. Einmal mehr bewies das Glücksgöttchen ihr Wohlwollen. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, als Lena am 22. Juli mit Erik nach Ulm aufbrach. Vor Ort wurden sie von dem erfahrenen Ninja Jan begrüßt, der ihnen wertvolle Tipps und Tricks mit auf den Weg gab. Das freie Training war eine großartige Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen und die Hindernisse zu meistern. Die Atmosphäre war herzlich und das Team der Sparkasse war sehr zuvorkommend. Sie nahmen sogar ein Interview mit Lena auf, bei dem sie über ihre Ninja-...

Tannheimer Tal: Eine Mehrseillängentour mit Höhen und Tiefen

Der Tag beginnt frühmorgens um 6 Uhr in Ulm, als wir uns auf den Weg zum Tannheimer Tal machen. Nach einer Fahrt nach Nesselwang parken wir unser Auto und begeben uns auf den steilen Trampelpfad zur Hütte. Nachdem wir unsere Betten bezogen haben, brechen wir zum Klettern auf. Heute haben wir uns vorgenommen, langsam zu starten und zwei Seillängen im 5. Grad zu bewältigen. Jedoch gestaltet sich die Suche nach der richtigen Route als schwieriger als erwartet. Versehentlich steigen wir in die falsche Route ein, eine anspruchsvolle 7+. Zum Glück treffen wir auf ein anderes Paar, das ebenfalls nach der richtigen Route sucht. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche und finden schließlich den richtigen Einstieg. Lena beginnt mit der ersten Seillänge und kommt bis zum letzten Haken. Doch hier muss sie aufgeben, da die Platte mit dem Haken 2 Meter unter ihr zu beängstigend ist. Max schafft es bis zum Stand und bereitet sich gerade darauf vor, Lena nachzuholen, als das andere Paar darauf hinweist...