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Erster Paraclimbing Cup 2025 in Amsterdam

Endlich war es soweit – Amsterdam, der erste Paraclimbing Cup des Jahres stand auf dem Programm. Nach monatelangem Training und Vorbereitung hieß es für Lena und das deutsche Team: Rucksäcke packen, Schuhe schnüren, Chalkbag füllen und auf ins Abenteuer.

Eigentlich hätte Lena entspannt an den Start gehen können, schließlich war sie bereits im letzten Jahr national klassifiziert worden. Doch Überraschung: Vor Ort in Amsterdam wurde erneut eine Klassifizierung fällig. Anfangs sorgte das für ordentlich Unmut – verständlich, schließlich war Lena bestens vorbereitet und wollte sich voll und ganz aufs Klettern konzentrieren.

Doch schnell wandelte sich die anfängliche Frustration in Erleichterung und Optimismus: Die Klassifizierer vor Ort waren dieselben Experten, die auch bei internationalen Großevents tätig sind. Somit hatte Lena nun eine Klassifizierung in der Tasche, die eine gute Referenz für die Klassifizierung bei einem World Cup ist. 


Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, ging es nach einem gründlichen Aufwärmen endlich an die Wand. Die erste Route präsentierte sich als verhältnismäßig leichte Einstiegsaufgabe. Mit konzentriertem Blick, sicheren Griffen und präzisen Bewegungen kletterte Lena souverän bis zum Top. Ein starker Einstieg, der ihr Selbstvertrauen gab und die Stimmung im Team zusätzlich anheizte.


Nach einer kleinen Pause und einem stärkenden Abendessen stand die zweite Route an – deutlich anspruchsvoller, mit kniffligen Passagen und technisch anspruchsvollen Griffkombinationen. Lena meisterte die Schlüsselstellen eindrucksvoll und schaffte es fast bis zum Ende. Doch kurz vor dem letzten Griff rutschte sie ab und fiel – knapp, aber dennoch eine großartige Leistung, die auch vom Publikum kräftig gefeiert wurde.

Die dritte und letzte Route des Tages brachte Lena an ihre Grenzen. Sie war eindeutig die schwierigste der Veranstaltung, verlangte Kraft, Ausdauer und Nervenstärke. Lena kämpfte sich beherzt nach oben, mobilisierte ihre letzten Energiereserven und gab alles – doch etwa im letzten Drittel war Schluss, die Finger verließen die kleinen Griffe, und der Sturz ins Seil beendete ihren Wettkampf.

Am Ende bedeutete dies Platz 4 – knapp vorbei am heiß ersehnten Podium, aber dennoch ein beeindruckendes Ergebnis. Lena blickt stolz und zufrieden auf ihren Wettkampf zurück, denn viel wichtiger als eine Medaille waren diesmal die wertvollen Learnings und Erfahrungen, die sie auf ihrem weiteren Weg begleiten werden.

Auch der Rest des deutschen Teams zeigte starke Leistungen und kehrte mit erfreulichen Ergebnissen nach Hause zurück. Amsterdam war für alle ein voller Erfolg, und eines steht fest: Dieser Saisonauftakt macht Lust auf mehr!

Fazit des Tages:
Es muss nicht immer ein Podiumsplatz sein, um stolz nach Hause zu gehen. Manchmal zählen die persönlichen Erfolge, neuen Erfahrungen und die Zuversicht, dass die Richtung stimmt. Amsterdam war erst der Anfang – Lena und das deutsche Team sind bereit für eine spannende Saison!


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The wait was finally over—the first Paraclimbing Cup of the year was here, and Amsterdam was calling! After months of intense training, anticipation, and excitement, Lena and the German Paraclimbing team were ready to chalk up, tie in, and face their first challenge of the season.


The day kicked off with an unexpected twist. Despite having already been nationally classified last year, Lena had to undergo classification again at the event. Initially frustrated—after all, who wants added stress right before a competition?—Lena quickly changed her perspective once she realized that the classifiers in Amsterdam were the same experts who classify climbers at international competitions worldwide. With her new classification secured, Lena felt relieved, knowing everything was perfectly set up for her first upcoming World Cup event.

After warming up and shaking off the early nerves, Lena stepped confidently up to tackle the first route. The opening climb proved relatively straightforward, allowing her to find her rhythm early and reach the top with ease. Topping the route boosted her confidence and set a positive tone for the rest of the competition.


 After a quick dinner break and some friendly banter with teammates, Lena faced her second climb—a more challenging route demanding precision, strength, and technique. She navigated difficult sections impressively, making steady progress toward the top. But, in a dramatic twist, Lena slipped off just moments before reaching the final hold. It was close, yet still an outstanding effort that drew cheers from the supportive crowd.


The third and final route was clearly the toughest challenge of the day—steeper, trickier, and more demanding on endurance. Lena pushed herself to her limits, battling bravely through difficult sequences. Despite giving it everything she had, she fell in the final third of the climb. Nevertheless, she felt proud, knowing she'd put up a fierce fight and gained valuable experience in the process.


In the end, Lena secured an impressive 4th place, narrowly missing out on the podium. Although just shy of earning a medal, she felt genuinely satisfied with her performance and took home valuable lessons that will undoubtedly make her stronger for future competitions.

The rest of the German team also had plenty to celebrate, achieving solid results and carrying positive momentum back home.

Not every victory comes with a medal. Sometimes, success means personal growth, crucial insights, and the confidence gained from knowing you're heading in the right direction. Amsterdam proved to be an inspiring and encouraging start to the season. Lena and the team are now hungrier than ever for the adventures ahead!

Stay tuned—the adventure is just beginning!

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